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QUENSYL 200 mg Filmtabletten
Sanofi-Aventis Deutschland GmbH

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Verschreibungspflichtig

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Gebrauchs­informationen

PZN: 4596863
Hersteller: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
Packungsgröße 100 St
Darreichung: Filmtabletten
Produktname QUENSYL 200 mg Filmtabletten
Wirksubstanz Hydroxychloroquin sulfat, Hydroxychloroquin
Rezeptpflichtig Ja
Apothekenpflichtig Ja

Anwendungsangaben

  • - Chronische Polyarthritis
  • - Rheumatische Gelenkentzündung (Arthritis) im Kindesalter
  • - Autoimmunerkrankung mit Entzündungen der Haut und Organe (SLE)
  • - Malaria, zur Vorbeugung
  • - Malaria, zur Behandlung
  • Es gibt verschiedene Erreger der Malaria. In welcher Region welches Arzneimittel empfohlen wird, kann sich laufend ändern. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder einem Tropeninstitut beraten.

Zusammensetzung

Die angegebenen Mengen beziehen sich auf 1 Tablette

Wirkstoff Hydroxychloroquin sulfat200 mg
Hilfsstoff Titandioxid+
Wirkstoff Hydroxychloroquin154,8 mg
Hilfsstoff Lactose-1-Wasser+
Hilfsstoff Lactose34 mg
Hilfsstoff Povidon K25+
Hilfsstoff Maisstärke+
Hilfsstoff Magnesium stearat (pflanzlich)+
Hilfsstoff Hypromellose+
Hilfsstoff Macrogol 4000+

Dosierungsangaben

PersonenkreisZeitpunktEinzeldosisGesamtdosis
Erwachsenenach der Mahlzeit, 6-8 Stunden nach der Erstdosis2 Tabletten2 Tabletten
Erwachsenenach der Mahlzeit2 Tabletten1-mal täglich
Erwachsenenach der Mahlzeit2-3 Tabletten1-mal täglich
Erwachsenenach der Mahlzeit1 Tablette1-2 mal täglich
Erwachseneam gleichen Wochentag, nach der Mahlzeit2 Tabletten1-mal wöchentlich
Erwachsenenach der Mahlzeit4 Tabletten4 Tabletten

Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:

Zur Behandlung der Malaria: Für Kinder ab 6 Jahren wird das Arzneimittel ebenfalls entsprechend dem Körpergewicht dosiert.

Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Dosierung anpassen.

Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

In Absprache mit Ihrem Arzt, abhängig von dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel in der Regel folgendermaßen dosiert:

Juvenile Polyarthritis und systemischer Lupus erythemadodes: Für Kinder ab 6 Jahren wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert.

Zur Vorbeugung der Malaria: Für Kinder ab 6 Jahren wird das Arzneimittel entsprechend dem Körpergewicht dosiert.

In bestimmten Malariagebieten ist für Kurzaufenthalte die doppelte wöchentliche Dosis erforderlich. Die Dosierung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt.

Wichtige Hinweise

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine Zeit lang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Das Arzneimittel darf nicht vorzeitig abgesetzt werden, weil sonst mit einem (erneuten) Ausbruch der Krankheit zu rechnen ist.
- Das Blutbild muss während der gesamten Behandlung und ggf. nach Beendigung der Behandlung überwacht werden.
- Vorsicht bei Allergie gegen Malariamittel (4-Aminochinoline), z.B. Chloroquin!
- Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Vorbeugung gegen Malaria: Die Einnahme sollte zwei Wochen vor Reiseantritt, spätestens am Einreisetag in das Malariagebiet begonnen werden, während des Aufenthaltes und bis zu 8 Wochen nach dem Verlassen des Malariagebietes fortgesetzt werden. Malaria: Die Anwendungsdauer sollte 3-4 Tage betragen. Kinder ab 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte nicht länger als 6 Monate angewendet werden.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Sehstörungen, Herzrhythmusstörungen, Krämpfen, Atem- und Herzstillstand kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff greift störend in das Erbgut und in den Stoffwechsel von Malariaerregern ein und hemmt so ihr Wachstum und ihre Vermehrung. Zudem wirkt der Arzneistoff im menschlichen Körper entzündungshemmend und drosselt das Immunsystem.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Übelkeit
- Bauchschmerzen
- Appetitlosigkeit
- Schnelle und häufige Änderung der Stimmung
- Kopfschmerzen
- Störung der Nah- und Ferneinstellung des Auges (Akkommodation), wodurch man verschwommen sieht
- Durchfälle
- Gewichtsverlust
- Entweichen von Darmgasen
- Erbrechen
- Hautausschlag
- Juckreiz
- Störung des Zusammenspiels von Sinneswahrnehmung und Bewegung
- Schläfrigkeit
- Unruhe
- Missempfindungen, wie Kribbeln oder Ameisenlaufen
- Schwindel
- Benommenheit
- Netzhautveränderungen am Auge, sie können zu Gesichtsfeldausfällen und Verlust der Sehkraft führen
- Tinnitus (Ohrgeräusche)
- Drehschwindel
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Veränderte Leberenzyme
- Abweichende Gallenfarbstoffwerte (Bilirubin) im Blut
- Haarausfall
- Pigmentveränderungen von Haut und Schleimhaut

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Erkrankungen der Netzhaut des Auges (Retinopathie), einschließlich Erkrankungen, die den schärfsten Fleck des Sehens betreffen (Makulopathie)
- Netzhautschädigung (Makulopathie)
- Gesichtsfeldeinschränkungen
- Glucose-6-phosphat-dehydrogenase-Mangel (spezielle vererbte Stoffwechselstörung)
- Erkrankungen der Blut bildenden Organe, zum Beispiel des Knochenmarks

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder unter 35 kg Körpergewicht: In dieser Gruppe darf das Arzneimittel nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Indikation

1. Rheumatoide Arthritis 2. Juvenile idiopathische Arthritis (in Kombination mit anderen Therapien) 3. Systemischer Lupus erythematodes 4. Malariaprophylaxe und -therapie aller vier humanpathogenen Malariaerreger außer chloroquinresistenten Plasmodienstämmen. Hinweise zu den Anwendungsgebieten - Es ist darauf zu achten, dass die Resistenzhäufigkeit geographisch unterschiedlich verteilt ist. - Das Arzneimittel kann und sollte in bestimmten geographischen Bereichen bekannter Chloroquinresistenz mit anderen Malariamitteln kombiniert werden. - Hydroxychloroquin wirkt nicht gegen Chloroquin-resistente Stämme von Plasmodium falciparum. Es wirkt auch nicht gegen Formen von Plasmodium vivax, Plasmodium ovale und Plasmodium malariae, die außerhalb von Erythrozyten existieren. Deshalb verhütet es keine Infektionen durch diese Organismen, wenn es prophylaktisch angewendet wird, und verhindert auch keinen Rückfall.

Sicherheit

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Alle Aktionen und Artikel: Nur solange der Vorrat reicht. Bei Arzneimitteln (Tierarzneimitteln): Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Wichtig: Aus rechtlichen Gründen dürfen rezeptpflichtige Medikamente nicht rabattiert werden.

1 Die Ersparnis bezieht sich auf den UVP (unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers) oder den AVP (Apothekenverkaufspreis) und gilt ausschließlich für Online-Bestellungen in unserem Liefergebiet. Ausgenommen sind rezeptpflichtige Arzneimittel. Nicht mit anderen Rabatten kombinierbar.

2 UVP: Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers oder AVP: Der für den Fall der Abgabe zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse vom pharmazeutischen Unternehmer zum Zwecke der Abrechnung der Apotheken mit den Krankenkassen gegenüber der Informationsstelle für Arzneispezialitäten GmbH angegebene einheitliche Produkt-Abgabepreis im Sinne des § 78 Abs. 3 S. 1, 2. Halbsatz Arzneimittelgesetz, der von der Krankenkasse im Fall der Erstattung abzüglich eines Rabatts von 5% an die Apotheke ausgezahlt wird.

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